Die fertigen Blätter darfst du frei kopieren und verteilen – in Familie, Schule, Hort und beim Kindergeburtstag. Nicht erlaubt sind Verkauf und gewerbliche Nutzung; die ausführlichen Nutzungsbedingungen stehen auf einer eigenen Seite.
Welche der beiden Aufgaben passt
Die eine ist nicht schwerer als die andere – sie verlangen Verschiedenes. Der wichtigste Unterschied ist schnell erklärt: Den richtigen Ausgang finden kommt ohne einen einzigen Buchstaben aus und ist damit die einzige Variante, die schon vor dem Lesenlernen funktioniert.
Buchstaben am Weg sammeln setzt dagegen sicheres Lesen voraus, und es sind zwei Aufgaben in einer: den Weg finden und unterwegs die richtigen Buchstaben in der richtigen Reihenfolge mitnehmen. Die Buchstaben neben dem Weg führen bewusst in die Irre.
Dafür hat diese Variante etwas, das die andere nicht bietet: eine eingebaute Kontrolle. Ergibt sich am Ende ein sinnvolles Wort, war der Weg richtig. Viele Kinder erraten das Wort schon nach ein paar Buchstaben und arbeiten dann rückwärts – das Lösungswort hilft beim Lösen mit. Deshalb ist sie die richtige Wahl, wenn am Ende eine Botschaft stehen soll: ein Ort, ein Name, das Stichwort für die nächste Station.
Beim Ausgang-Finden gibt es diese Rückmeldung nicht. Die falschen Ausgänge verraten sich nicht sofort, ihr Weg endet erst tief im Labyrinth. Wer allerdings auf den naheliegenden Kniff kommt und von den Ausgängen rückwärts geht statt vom Start vorwärts, ist überraschend schnell fertig. Genau darin liegt der Reiz – und der Grund, warum dieselbe Aufgabe das eine Kind zwei Minuten und das andere eine Viertelstunde beschäftigt.
Fünf Formen
Rechteck, Quadrat, Kreis, Herz und Stern. Das Rechteck ist hochkant angelegt, damit es die Seite gut ausfüllt; die übrigen vier werden auf einem quadratischen Raster berechnet, damit der Kreis wirklich rund ist und Herz und Stern nicht in die Breite gezogen wirken.
Für Anlässe lohnt sich der Griff zur passenden Form: das Herz zum Muttertag oder Valentinstag, der Stern für die Advents- und Weihnachtszeit, der Kreis als neutrale Variante.
Drei Schwierigkeitsstufen
Leicht, mittel und schwer unterscheiden sich in der Anzahl der Felder. Ein leichtes Labyrinth hat rund 150 bis 200 Felder und ist in wenigen Minuten geschafft, ein schweres über 800 – daran sitzt auch ein geübtes Kind eine Weile. Als Faustregel: leicht ab fünf Jahren, mittel ab sieben, schwer ab neun.
Labyrinth für Kindergeburtstag und Schnitzeljagd
Ein Labyrinth mit Lösungswort ist eine gute erste Station einer Schnitzeljagd: Das Wort, das am Ende herauskommt, ist der Hinweis auf das nächste Versteck. Mit der Variante „Den richtigen Ausgang finden“ funktioniert es ähnlich – jeder Ausgang trägt einen Buchstaben, und nur der erreichbare zählt.
Für einen Detektivgeburtstag lässt sich das gut mit einer Geheimschrift kombinieren: erst das Labyrinth lösen, dann mit dem gefundenen Wort den Code knacken.
Ausdrucken
Das PDF hat zwei Seiten im Format A4. Auf der ersten steht das Labyrinth mit dem Auftrag, auf der zweiten dieselbe Zeichnung mit eingezeichnetem Lösungsweg. Beides in Schwarzweiß, damit es auch auf einem einfachen Drucker sauber herauskommt.
